Seriengetriebe können nur im Breitensport und bei geringer Leistungssteigerung eingesetzt werden. Da die Synkronkörper und die langen Schaltwege einen für den Rennbetrieb notwendigen schnellen Schaltvorgang hemmen. Die Synkronkörper sind jedoch in jedem Seriengetriebe enthalten und ermöglichen im Alltagsbetrieb einen möglichst leichtgängigen Schaltvorgang. Der Anpassungsvorgang der Synkronkörper sind der Grund für die Schaltverzögerung.
Des weiteren haben die Wellen auf denen sich die Gangritzel befinden eine zu geringe Biegesteifigkeit so das die Getriebe bei großer Krafteinleitung durch das Verbieben der Wellen förmlich aufgesprengt werden. Eine Möglichkeit dies zu verhindern ist die Verwendung von biegesteiferen Wellen, wobei man hierbei auf eine ausreichende Zähigkeit der Welle achten muß um Sprödbrüche zu umgehen.
Bei einer zu starken Leistungssteigerung kommt jedoch auch das Getriebegehäuse an die Grenze seiner Festigkeit. In diesem Fall müssen komplette Spezialgehäuse bzw. -getriebe verwendet werden.
Um die Schaltzeiten und Schaltwege zu verkürzen werden sequentielle klauengeschaltenen geradverzahnte Getriebe verwendet.
Das war es aus der Reihe Saugmotortuning. Ich hoffe ihr konntet damit einen Überblick über die weitreichenden Möglichkeiten finden.